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Testimonials

Dear Hilda,
"We finnaly received the feedback from Mrs Denise Tardif and she had very good comments about the trip in Peru. Every people in the group was happy and loved that..."
Melanie

Quiero aprovechar para mencionarle que pasamos unas vacaciones estupendas. Muchas gracias por su buen servicio y le anado que le refiere a cualquier de mis amigos que desee viajar a Peru.
George Santiago - Panama

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Hallo Larry.
Sorry sorry for not coming back to you yet.
Since my return from South America I was very busy and my time was fully ocupied.
Also my computor does not clear the messages which I am receiving all the time.
That is why it shows inbox full.
However I am sending this e mail to you quickly to say I am very happy about your assistance
to me and my group of tourists who were with me in Peru. We all enjoyed our visit to Peru.
We will come again and there are many South Africans who wants to visit Peru.
At the moment it is very cold in our country and my leather business needs all my attention now.
I will stay in contact.
Many thanks.
Jerrie Roux


Peru Information

Forschungen in Caral

Caral repraesentiert die aelteste Zivilisation Amerikas,die sich fast zu gleicher Zeit wie die Kulturen von Mesopotamien, Aegypten, Indien und China entwickelte. Die Einwohner Perus waren den Bewohnern Mesoamerikas, einem weiteren zivilisatorischen Brennpunkt, der sechs weltweit anerkannten, um wenigstens 1500 Jahre voraus.

Die heilige Stadt Caral liegt im Supetal, in der Provinz von Barranca, 182 km noerdlich von Lima, im noerdlichen Teil des zentralen Peru. Es ist die bemerkenswerteste staedtische Ansiedlung auf Grund ihrer Ausdehnung und ihrer architektonischen Vielschichtigkeit im Vergleich zu allen anderen, zwischen 3000 und 2000 vor Chr., bekannten Ansiedlungen des neuen Kontinents.

Caral erstreckt sich ueber eine Flaeche von 66 Hektar,wo sich eine Kernzone von einer Randzone unterscheiden laesst. Die Erste weist monumentale architektonische Strukturen, vier Arten unterschiedlicher Wohnkomplexe, Wohneinheiten der Elite, zwei versenkte Rundplaetze, sowie Gelaende fuer oeffentliche Massenversammlungen auf. Die Randzone hat zahlreiche Wohneinheiten,die sich in einer Form von "Wohninseln" entlang einer Plattform gruppieren, die an das Tal grenzt.

Die technischen Fortschritte im landwirtschaftlichen und Fischereibereich zeigten sich am eindrucksvollsten in der Produktion und Manufaktur von Baumwolle bei den Kuestengesellschaften dieses Gebietes,speziell im Supe-Tal,da durch ihre Verarbeitung zu Kleidung und Netzen fuer den Fischfang die Spezialisierung des Handwerks gefoerdert, und die Vervollstaendigung des wirtschaftlichen Angebots durch den Austausch zwischen den landwirtschaftlichen Siedlungen und den Fischerdoerfern beguenstigt wurde. Durch soziale Arbeitsteilung wurde eine groessere Produktion ermoeglicht.

Die Gewinne, die aus der sozialen Produktion hervorgingen, wurden so ungleich verteilt, dass eine hierarchisch strukturierte Gesellschaft entstand.Im noerdlichen Teil des Zentralgebiets bildete sich so ein zentraler Staat, dem es gelang, grosse Mengen an Arbeitskraft einzusetzen und sich durch komplexe Austauschnetze den produzierten Ueberschuss dieses ausgedehnten Gebietes zu verschaffen.

Unter diesen wirtschaftlichen,sozialen und politischen Bedingungen entwickelten sich Wissenschaften,Technologien und Kuenste. Kenntnisse in Astronomie, Geometrie, Arithmetik, Biologie etc. fanden ihre Anwendung im Entwickeln eines Kalenders, der Voraussage des Klimas, der Konstruktion von oeffentlichen Bauten, der Behandlung der Boeden, der Verbesserung des Anbaus, in der Medizin, in der oeffentlichen Verwaltung und in der Herstellung von Artefakten, die zeremoniellen und prunkhaften Zwecken dienten.

Ein ausgearbeitetes religioeses, zeremonielles und rituelles System durchdrang die durch den politischen Ur-Staat Supe gegliederten Gesellschaften. Es bildeten sich komplexe mythologische und symbolische Universen. Da kein Militaer existierte ,war die Religion die sozial einigende Kontrollkraft.

Die Formen der sozialen und politischen Organisation der Bewohner von Caral-Supe durchdrangen Raum und Zeit und bildeten die Grundlagen fuer Strukturen spaeterer politischer Formationen in den Zentralanden.

Die fruehe Entwicklung der Gesellschaft von Caral-Supe machte sie zur aeltesten Zivilisation Amerikas, sie unterschied sich gegenueber anderen zivilisatorischen Brennpunkten wie Mesopotamien, Aegypten und Indien, welche ihre Kenntnisse und
Erfahrungen austauschten, denn sie erreichte einen nie dagewesenen Fortschritt trotz vollstaendiger Isolation von ihren Zeitgenossen in Amerika und der alten Welt.

Aus der heutigen kulturellen Sicht ist Caral eines der wichtigsten Instrumente, das Selbstwertgefuehl der Peruaner zu heben und ein Symbol fuer die nationale Identitaet, da es die aelteste Zivilisation und ein Modell fuer eine sozio-politische Organisation ist, die spaetere Gesellschaften auf dem Territorium Perus entwickelten.

Aus wirtschaftlicher Sicht verwandelt der auf Grund von Forschungstaetigkeit, von Konsolidierung und Restaurierung seiner eindrucksvollen monumentalen Konstruktionen erzielte Wert Carals, es in ein turistisches Ziel erster Guete sowohl im nationalen wie im internationalen Bereich, und in eine wichtige Einkommensquelle zur Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Bevoelkerung und des ganzen Landes. Was Kultur und Wirtschaft betrifft, bedeutet Investition in Caral nicht Unkosten, sondern einen Beitrag zur Entwicklung des Landes.

Die von uns vorgestellte Publikation ist eine Synthese der Forschungsergebnisse, die wir waehrend neun Jahren im Supetal, in den Siedlungen von Caral, Chupacigarro, Miraya und Lurihuasi erzielten. Sie ist Resultat der interdisziplinaeren Arbeit des Projektpersonals. Bei dieser Gelegenheit moechten wir den historischen Gehalt mit didaktischem Material an nicht spezialisierte , aber an einer der entscheidenden Phasen unseres kulturellen Prozesses interessierte Leser und Besucher vermitteln.

Die von unseren Forschern erhobenen Daten brachten Marisol Zumaeta und Christian Magallanes in ein entsprechendes Format. Dies ist das Ergebnis ihrer Arbeit und der Arbeit des ganzen Teams.

Ruth Shady Solis

Arqueóloga, Jefa del Proyecto Especial Arqueológico
Caral-Supe/I.N.C.
Contactos: caral@terra.com.pe

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