Die Hauptstadt des Departements Loreto, Iquitos, ist gleichzeitig die Stadt mit dem wichtigsten Binnenhafen am Amazonas. Die Stadt wurde 1757 gegründet und wuchs in der Zeit des Kautschukbooms ab 1880 sehr schnell. Noch heute erkennt man die Überreste dieser Zeit des wirtschaftlichen Wohlstands an vielen Gebäuden der Stadt: ein Beispiel ist das alte Hotel Palace, das vom berühmten Architekten Eiffel aus Paris im Jugendstil entworfen wurde und mit aus Europa herangeschafften Materialen gebaut wurde. Im Gegensatz dazu gibt es Stadtteile wie Belén, wo die Häuser wie seit Jahrhunderten zum Schutz vor Überschwemmungen in der Regenzeit auf Pfeilern stehen. Ein Besuch der grossen Flüsse und Seen in der Umgebung ist empfehlenswert. Die einheimischen Indios leben meist entlang der Flussufer von Amazonas, Napo, Ucayali, Marañón und Nanay.
An Stränden, wie zum Beispiel Tunchi Playa, dem See Quistococha oder Santa Clara und Santo Tomás am Fluss Nanay findet man Möglichkeiten zur Ausübung einiger Wassersportarten. Nur 150 Kilometer von Iquitos entfernt liegt der Nationalpark Pacaya-Samiria, das grösste Naturschutzgebiet des Landes, das zweitgrösste im Amazonas und das viertgrösste in Südamerika, mit einer erstaunlichen Pflanzen- und Tiervielfalt.
Der Monat Juni und das Johannisfest laden zum kennenlernen der hiesigen Küche und Gaststätten ein, aber auch zum Kauf von herrlichen hochwertigen Kunsthandwerk und zur Beteiligung an den fröhlichen Musikveranstaltungen der Bevölkerung.
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